Třebíč (UNESCO)

Třebíč schmücken eines der wenigen komplett erhal­tene jüdische Viertel Europas und das einzige jüdische UNESCO-Denkmal außerhalb Israels.

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67401 Třebíč 1
region Třebíč
49.214924, 15.881657Karte

Die Geschichte der dortigen jüdischen Bevölkerung dokumentiert die Hintere Synagoge, die 1669 im Renaissancestil erbaut wurde. In dieser können Sie unter anderem ein Modell des jüdischen Ghettos, wie es 1850 aussah, besichtigen. Das malerische Viertel mit seinen schmalen Gassen und erhaltenen Häu­sern lädt zu einem Spaziergang ein. Gemeinsam mit dem jüdischen Viertel wurde 2003 auch der jüdische Friedhof in die UNESCO-Liste aufgenommen. Dieser gehört mit seiner Fläche von knapp 12 000 m2, 11 000 Gräbern und fast dreitausend Grabsteinen zu den größten jüdischen Begräbnisstätten des Landes.

 

EINZIGARTIGE BASILIKA

Die an das Schloss angrenzende St.-Prokop-Basilika ent­stand zu einer Zeit, als sich in Frankreich die ersten go­tischen Kathedralen gen Himmel zu strecken begannen. Die einzigartige Durchdringung europäischer Einflüsse an der Grenze des romanischen und des gotischen Stils führte 2003 zur Aufnahme dieses einzigartigen Bau­werks in die UNESCO-Liste. Hier findet sich auch das ehemalige Waldstein-Schloss, in dem das Vysočina-Mu­seum Třebíč residiert. Dieses schuf in den attraktiven his­torischen Räumlichkeiten moderne Ausstellungen zum Beispiel zur Geschichte des ursprünglichen Benediktin­erklosters oder zur belebten wie unbelebten Natur.

 

WUSSTEN SIE, DASS…

alle Teile Třebíčer UNESCO-Denkmal ein Lehrpfad mit der Bezeichnung „Auf den Spuren von Äbten und Rabbinern“ verbindet, der das Leben beider Religionsgemeinschaften aufzeigt, die in Třebíč über Jahrhunderte in enger Nachbarschaft lebten?

 

Foto: archiv Vysočina Tourism, Jakub Mertl, město Třebíč, MKS Třebíč